erste Übungen
erste Übungen
März 2009 - Um allererste Übungen durchführen zu können, ist nicht zwingend eine Posaune notwendig, möglichst aber min. aber das Mundstück der Posaune. Man kann also durchaus unterwegs üben, indem man einfach in das Mundstück blässt, dabei seine Lippen in Schwingung versetzt, und so eine Art "tröten" erzeugt. Der Übungseffekt besteht darin, die Muskulatur der Lippen aufzubauen.
Ziel der (Posaunen) Übungen
Ziel ist es auch hier, einen gleichmässigen Ton erzeugen zu können. Man sollte zumindest in der Anfangszeit min. täglich ca. min. 10 Min. üben. Wenn ein gewisser Fortschritt festgestellt wurde, kann man die Übungszeiten nach beliebigen auch verringern, sollte aber zunächst nicht unter min. 2 bis 3 mal wöchendliche Übungszeit gehen.
Tonreinheit
Man sollte von Beginn an betrebt sein, eine möglichst große Tonreinheit (Intonation) zu erreichen. Dies ist freilich zu Beginn nicht einfach zu erreichen, muss aber in möglichst großem Umfange das Ziel sein. Hier hilft nur eines; nämlich das ständige Üben von (zunächst gerne auch langsamen) Tonleitern rauf und runter. Erwähnt werden soll noch kurz, das lediglich in bestimmten Musikstücken (z.B. in der Dramaturgie) vereinzelt eine gewisse "unreine" Intonation gewünscht ist. Damit werden wir uns hier jedoch nicht weiter befassen.
Ansatz und atmen
Da die Zähne eine nicht unerhebliche Rolle spielen, und auch in einem gewissen Maße belastet werden, ist hier auf eine gute Pflege dieser zu achten. Das korrekte Ansetzen der Lippen an das Mundstück ist wichtig und geschieht wie folgt;
Ansatz der Lippen an das Mundstück (1)
- Die Zähne bitte ein wenig auseinander halten
- Ober- und Unterlippe leicht spannend an die Zähne drücken
- Zungenspitze leicht zwischen die Zähne drücken
- Zungenspitze leicht weiter drücken bis zwischen die Lippen
- Die Zungenspitze darf jedoch nicht über die Lippen herausstehen
- Das Mundstück mittig auf die Lippen setzen
- Gerne auch von der Oberlippe weniger an das Mundstück ansetzen
- Die Lippen nicht nach vorne pressen, wie beim "pfeifen"!
Ansatz der Lippen an das Mundstück (2)
- Lippen leicht breit ziehen, hin zu den Mundwinkeln
- Oberlippe mit Zähnen etwas mehr andrücken als Unterlippe
- Die Zunge dichtet momentan immer noch den Luftstrom ab
- Beim spielen eines Tones geht die Zunge leicht zurück
- Beim (ein)atmen von neuer Luft geht die Zunge leicht zurück
- Während des spielens bewegt sich die Zunge nicht
- Die Backen werden während des spielens nicht aufgeblasen
Gehts auch ohne Mundstück?
Ja, Sie können auch nur mit den Lippen schon üben, verschiedene Tonhöhen zu erzeugen. Das ist natürlich schwieriger, als mit einem Mundstück, aber es geht. Der Übungseffekt ist jedoch durchaus sehr groß. Wenn Sie schon alleine mit Ihren Lippen bewusst verschiedene Töne - z.B. auch sehr hohe Töne - erzeugen können, werden Sie es mit dem Mundstück alleine noch besser machen können, und am besten mit der kompletten spielbereiten Posaune!